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Rhabarbarbarbar

Anmerkung: Ich schreibe nicht nur Ernstes. Diese Geschichte ist total verrückt. Sie soll Spaß machen, zum Lachen bringen und Lebensfreude ausdrücken. Die Grundidee von Rhabarbabarbara ist nicht von mir, sondern von hier. Ich war so frei und habe die Idee in eine neue Geschichte eingekleidet. Das Ergebnis ist zungenbrecherisch und wirkt laut vorgelesen bei weitem am besten.

- Anfang -

Es war einmal eine Frau namens Barbara. Barbara liebte die Koch- und Backkunst. Besonders liebte sie ihre Lieblingszutat: Rhabarber. Ihr Ruf eilte Ihr voraus. Nur der Duft ihrer rhabarbischen Mehlspeisen vermochte ihn einzuholen. Barbaras Rhabarber-lastige Küche war namensgebend; Barbara wurde nämlich namentlich in Stadt doch auch am Land, ›Rhabarberbarbara‹ genannt.

RBarbara besaß eine Bar: Die RBBar, deren Klinke einander die Kunden sprichwörtlich in die Hände gaben. Zu ihnen zählte ein Clan von Barbaren, wirklich treue Kundschaften. Hagere Gestalten mit gewaltigen Mägen und Barthaar, das spröde und hart war. An Wochentagen, frühmorgens, pflegte die Horde Rhabarberbarbaras RBBar aufzusuchen, zum Zwecke des Verzehrs gewaltiger Mengen Rhabarberkuchens. Auf das Wesentliche reduziert, wie es der Sitte nach diesem Stadtteil entsprach, waren sie kurzerhand als ›RBBBarbaren‹ bekannt.

Die RBBBarbaren trugen lange RBBBBärte, die sie stolz zur Schau stellten, sodass sie selbst augenscheinlich Uninteressierten augenblicklich ins Auge stachen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass ein, ein Stück Rhabarberkuchen genießender, durchreisender Barbier Bekanntschaft mit den RBBBarbaren machte. Sofort war ihm klar, dass deren drahtiges Haar besonders wichtig zu pflegen war. Schließlich küsste den Boden hart, wenn Mann sich auf den Barte trat, und er sagte zu sich, »Ich bleibe hier und werde RBBBBBarbier

Versuchsweise stutzte er der wachsamen Krieger wilden Gesichtsbewuchs. Die RBBBarbaren, bar jeden Geizes, riefen, nach dem auf dem RBBBBarren-Karren liegenden Golde greifend: »Holder RBBBBBarbier, nimm Gold zum Solde dir!«

Baldigst verbanden freundschaftlichste Bande den Barbier und die Bande Barbaren, die in dem weitgereisten Unbekannten einen Bruder im Geiste fanden. Sie lehrten ihn barbarisch zu raufen, barbarisch zu saufen, barbarisch zu hauen und wahrhaft barbarisches Bier zu brauen.

Dieses war wahrlich herausragend, wie eine Heu- zwischen Kuchengabeln, und weil er geschäftstüchtig war, verkaufte der RBBBBBarbier das RBBBBBBier in seiner RBBBBBBBar für Bares und gab ihm den knackigen Namen ›RBBBBBBBBier‹. Die Kunde vom vollmundigen Bier machte munter die Runde, woraufhin hunderte Menschen zur RBBBBBBBar strömten und das RBBBBBBBBier in Strömen floss, was die RBBBBBBBar-Bareinnahmen in ungeahnte Höhen trieb – doch den RBBBarbaren war das nicht so lieb. »RBBBBBarbier!«, riefen sie. »Unser Stolz ist dahin, uns’rem Haar fehlt der Sinn. Komm wieder, hilf uns, hilf uns geschwind, schau wie verschilft uns’re Bärte schon sind! RBBBBBarbier! Wir brauchen dich und dein Rapier!«

Da erkannte der RBBBBBarbier, dass Freundschaft schwerer wog, denn alles Geld und Gold der Welt. Er polierte das RBBBBBRapier mit RBBBBBRPapier und machte sich ans Rasieren der mit Schwertern und Schilden versehenen Wilden.

Das Stutzen und Scheren, entschilfen, entasten, half rasch, die barbarischen Nacken entlasten, und erhobenen Hauptes, hauptsächlich des erweiterten Gesichtsfeldes wegen, ließ es sich wieder besser leben. Nun war’n sie aufrechte Männer, bereit, beschwingt schwungvoll zu schwanken und schwindelerregend viel Bier nachzutanken.

Da holte der RBBBBBarbier zwei Fässer besten RBBBBBBBBiers, bestieg mit den RBBBarbaren die Rücken ihrer gezähmten RBBBBären, um barbarenbärenschnell in die RBBar zu reiten, wo sie die gesamten Vorräte von RBarbaras köstlichem RKuchen verdrückten.

Prost Mahlzeit!

- ENDE -
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Tipp: Vor dem Auftritt unbedingt üben, der Sprachrhythmus ist sehr wichtig! Und währenddessen nicht zu lachen anfangen :)

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